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Schriftliche Abiturprüfungen September 2008 - Erfahrungsbericht Bine
Bine war so lieb für durch-lernen-zum-erfolg.de Ihre persönlichen Erfahrungen während des ILS-Prüfungsjahres festzuhalten. Sie sollen allen helfen, die sich einen Eindruck von der Prüfungssituation in Hamburg machen wollen oder einfach gern wissen möchten, was sie in der Prüfung erwartet. Hier die ausführlichen Berichte zu den einzelnen Prüfungen:
Endlich war es soweit, in der Zeit vom 08.-15.09.08 fanden die schriftlichen Prüfungen im Hermanneum in Hamburg-Flottbek statt.
Nach der langen Wartezeit auf die Ergebnisse der Probeklausuren und das viele Lernen in den knapp 3,5 Monaten dazwischen, war es ziemlich unwirklich, dass es jetzt tatsächlich soweit sein sollte.
Man, muss an der Stelle wirklich sagen, dass es ein harter Weg ist, am Ball bleiben ist verdammt wichtig und man darf sich nicht hängen lassen, nicht immer einfach, nachdem man ja schon vor den Probeklausuren so viel und intensiv gelernt hat.
Die letzten 3 Wochen vor dem Abi habe ich im Praktikum nur noch für die schriftlichen Fächer gelernt.
Ich habe eine Unterkunft in Flottbek gehabt, die war ganz gut, aber ich finde, dass es ziemlich teuer ist, abgesehen davon, ist Flottbek eine etwas öde Ecke, man muss schon weite Wege in Kauf nehmen, vor allem wenn man zu Fuß ist, um zu einem Supermarkt zu kommen oder auch zu Restaurants.
Die Schule ist ganz nett, aber es ist leider wirklich so, dass der Raum in dem die Klausuren geschrieben werden ziemlich komisch ist, der war sehr lang, mit Reihen von Tischen drin. Für die in den letzten Reihen war es etwas nervig, weil das Licht so gelb und eben nicht natürlich war. Ein paar sind immer wenn es ging nach vorn Richtung Fenster umgezogen. Der Rektor wanderte immer mal wieder rein und raus, leider wurde dabei manchmal vergessen, dass es Türklinken gibt o).
Auch die Aufsicht hat sich untereinander abgewechselt und ist rein und raus. Insgesamt waren die Leute der Schule aber nett und haben Fragen recht gut beantwortet. Ich finde aber, wer in nem Mehrfamilienhaus wohnt oder, wie ich, in der Nähe einer Schule, der kann damit gut umgehen, dass eben ne gewisse Geräuschkulisse herrscht, da heißt es einfach Kopf zumachen und ommmmmmm
Was die Temperatur angeht, darüber wurde ja auch viel gesagt, so fand ich es am ersten Tag auch ziemlich frisch, danach ging es dann, allerdings hatten wir auch recht gutes Wetter. Es empfiehlt sich aber in jedem Fall ne Strickjacke oder so mitzunehmen.
Die Klausuren verteilen sich über 6 Werktage zwischen Montag und Montag. Ich hatte das Pech: Mo, Mi, Do und Mo dran zu sein, so dass ich ne lange Pause dazwischen hatte.
Mein Fazit von den Schriftlichen: man braucht schon ne Menge Kraft, Wissen und Ausdauer. Es ist wirklich anstrengend stundenlang zu schreiben, meine Finger waren jedenfalls teilweise etwas geschwollen, aber halb so schlimm, alles schon wieder vergessen.
Es ist ein merkwürdiges, leicht unwirkliches Gefühl, das dies jetzt das Abitur gewesen sein soll, nun heißt es wieder warten und brav weiter für die Mündlichen lernen (man muss ja vom Besten ausgehen)….
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