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Probeklausur - Fernabitur ILS - 2007 Englisch LK - Erfahrungsbericht Andrea
Vor der Englisch-Klausur hatte ich am meisten Angst. Wir hatten
in den Seminaren einige alte Klausuren durchgesprochen und Frau
Heinrichs Ansprüche sind ziemlich hoch (jedoch sicher nicht zu
hoch). Größtenteils literarische Texte, auf die ich noch
nicht ausreichend vorbereitet war. Und dann kam in der
Probeklausur ein Zeitungsartikel, was mir sehr gefiel. Allerdings
waren es ziemlich viele Fragen und ich war ganz schön unter
Zeitdruck.
Der Text handelte von der britischen Eliteschule Eton. Die
Autorin schrieb über den 550. Geburtstag der Schule (der Artikel
war von 1990) und zwar in einem leicht ironischen Stil.
Zusammengefasst ging es um Chancengleichheit und den Wandel Eton’s
in den letzten Jahrhunderten.
Das Sprachniveau war ziemlich hoch aber
gut verständlich. Zu dem Text gab es ein Foto und noch einen
weiteren Text mit einer Karikatur. Letzteres war aber nur für
den Comment wichtig. Das Foto brauchte man für die Beantwortung
einer Frage, die nach dem Auftreten der Schüler fragte.
Insgesamt gab es 5 Fragen, was echt viel war. Zuerst eine einzelne
Verständnisfrage, in der man darstellen sollte, welches Bild die
Autorin von Eton bereits im Eröffnungspart beschreibt.
Ganz
wichtig ist es diese “opening part”-Geschichte ernst zu nehmen.
Frau Heinrich hatte uns bereits in den Seminaren darauf hingewiesen,
dass man so angesprochene Textstellen erst einmal bestimmen sollte,
bevor man sich an die weitere Arbeit macht. Auch wenn gesagt wird von
Zeile x bis Zeile y, dann dürft ihr auf keinen Fall Zeilen von der Betrachtung ausschließen.
Die 2,3,4 Frage stellten die Textanalyse dar. Das war heftig. Da
ihr den Text nicht kennt, wäre es unsinnig die Fragen
aufzuschreiben. Aber grob: Die 2 und 3 (3. noch in a und b geteilt)
Frage beschäftigten sich mehr mit dem Hintergrund. Die 4 Frage
drehte sich um den Stil der Autorin und inwiefern dieser und ihr
Sprachniveau mit dem Niveau des Events vereinbar sind oder sich
widersprechen.
Der Comment bezog sich wie gesagt auf den Text, die Karikatur und
den kleineren Text. Es ging um Chancengleichheit. Und hier hab ich
gemerkt, dass ich zuwenig Zeit hatte. Ich hab die Karikatur nicht in
meinen Kommentar einbezogen.
Was ich an der Korrektur toll fand, war die Anerkennung wenn man
etwas gut gemacht hat. Die/ Der Korrektor/in hat mir alle guten
stilistischen Mittel angestrichen und mir auch gesagt, wenn ich
wirklich gute Sätze und Grammatikarbeit geleistet hatte (achtet
auf Conditional Clauses). Man hat auch endlich mal erkannt, wie
bewertet wird. Bei Wortfehlern gab es immer Alternativen und auch
wenn ein Inhaltsfehler war, dann wurde erklärt wie es richtig
ist.
Meine Bewertung: Für den Inhalt habe ich insgesamt 12 Punkte
bekommen. Mein Fehlerquotient lag bei 1,8 (also 13 Punkte) und für
den Stil gab es ebenfalls 13 Punkte. Insgesamt als 13 Punkte, mit
denen ich nicht gerechnet habe. Dieses Ergebnis zeigt ganz klar, dass
man sie auf die Hausaufgabenbewertung nur bedingt verlassen kann,
denn auf meinem ILS-Zeugnis findet sich in Englisch eine 3+. Also
anstelle von 13 Punkten (1-) nur 9 Punkte.
Hier die ausführlichen Berichte zu den anderen Prüfungen:
- Englisch Leistungskurs - Sozialkunde Leistungskurs - Französisch Grundkurs - Mathe Grundkurs
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