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Ratgeber Fernabitur: Prüfungstipps Mündliche Prüfungen
Dieser kleine Ratgeber soll helfen die Angst vor dne mündlichen Abiturprüfungen, besonders im Fernabitur, ein bisschen zu schmälern. Vorneweg: Ein bisschen Aufregung bleibt immer bestehen und auch wenn es sich anhört wie eine blöde Phrase das ist auch gut so. Aufregung stärkt die Konzentration und hält euch davon ab während der Prüfung an den Einkauf von morgen oder den Streit mit dem Partner zu denken.
1. Allgemeine Infos zur mündlichen Prüfungen 2. Vorbereitung auf die mündliche Prüfung 3. Prüfungsgespräch simulieren 4. Tipps für die Prüfungszeit und die Prüfungen
2. Vorbereitung auf die mündliche Prüfung
Eine mündliche Prüfung erweckt bei vielen absolute Panik. Sie haben Angst, kein Wort rauszubringen, alles zu vergessen, miese Prüfer abzubekommen, die ganze Zeit auf's Klo zu müssen, furchtbaren Durst zu haben, zu schwitzen, knallrot anzulaufen, sich zu verrennen oder sich schlicht zu blamieren.
Zunächst einmal: Das geht wirklich jedem so. Vom Charakter her sind mündliche Prüfungen einfach unbekannter und machen nervöser als schriftliche. Schon deshalb sollte man sich gut überlegen, welche Fächer man ins Mündliche legt. Viele erhoffen sich, wenn sie z.B. Mathe ins Mündliche legen einfach mehr Zeit zum lernen. Aber die Prüfung kommt, drei Monate früher oder später. Ist es nicht besser in Ruhe nachdenken zu können und auch nochmal nachzurechnen? In der mündlichen Prüfung muss das Wissen einfach da sein und man sollte souverän auftreten. Das trifft auch für die Sprachen zu.
Fächer, die erfahrungsgemäß weniger Schwierigkeiten im Mündlichen machen sind deshalb Deutsch, Geschichte, Sozialkunde oder Religion. Da können die meisten argumentieren. Die weiteren Fächer sollte man sich gut überlegen.
Mit der Vorbereitung auf die mündliche Prüfung sollte man zudem nicht unbedingt warten bis die schriftlichen Prüfungen gelaufen sind. Es lohnt sich den Stoff für die mündlichen immer wieder aufzufrischen und nicht bei null anfangen zu müssen. So lang sind drei Monate nicht und viele vergessen, dass sie insgesamt länger für die Schriftlichen gelernt haben (vor den Probeklausuren).
Die Themen wählt man bereits nach den Probeklausuren. Rein theoretisch könnte man dies auch schon vorher machen. Festgelegt werden sie aber erst dann. Die genaue Vorbereitung je Fach wäre zu komplex darzustellen (im Forum findet ihr dazu aber einige Threads). Deshalb hier nur ein paar allgemeine Hinweise:
Zwar beschränkt ihr euch auf zwei Themen je Fach - dazu gehören aber auch die Basics sowie teilweise Informationen aus den angrenzenden Themengebieten. Ihr sollt euch ja kein Schmalspurwissen aneignen. ;) Letztendlich sollte die Vorbereitung in etwa nach dem folgenden Schema ablaufen:
1. Macht euch vertraut mit den Themen. Lest in Deutsch die Literatur mehrfach, evtl. auch Biografien zu Autor und Informationen über die Epoche. Es ist in allen Fächern immer hilf- und aufschlussreich mehrere Bücher oder Quellen zu einem Thema zu bearbeiten oder zu lesen. Dadurch erhält man ein komplexeres Bild von seinem Thema und kennt nicht nur einen Standpunkt. Bei aktuellen Themen (Sozialkunde auch Geschichte) macht es Sinn Zeitungen lesen - das kann sich auch für andere Fächer rentieren, ist hier aber essentiell.
2. Reflektiert und lernt euer Wissen. Lernkarten, eigene Aufsätze, Vorträge, Selbstgespräche, Gespräche im Freundeskreis. Wenn es euch möglich ist, sucht euch Lernpartner. Meist knüpft man während der Schriftlichen Prüfungen Kontakte - nutzt sie dafür. Versucht eure Themen so weit wie möglich mit eigenen Worten und ohne Zusatzmaterial wieder hervorholen zu können.
3. Prüfungsaufgaben Sie sind schwer zu finden. Aber es gibt einige Stark Bücher, die gezielt auf das Colloquium vorbereiten. Andererseits könnt ihr genausogut Aufgaben bearbeiten, die für das Schriftliche Abi gedacht sind. Es geht darum, dass ihr euer Wissen abfragen könnt. Häufig sind in den Fachbüchern auch Aufgaben enthalten.
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