So, inzwischen hab ich die Yani 3, 4 mal getroffen und bin schon jetzt begeistert. Wir versuchen jetzt immer eine halbe Stunde Deutsch und eine halbe Stunde Spanisch zu sprechen. Was noch nicht ganz klappt, weil wir beide noch zuviele Defizite haben. Aber das Gute ist, dass wir uns dann gegenseitig helfen können. Wirklich gut ist es, wenn ihr einen vernünftigen Vokabelschatz habt. Ich dachte eigentlich nicht, dass ich wirklich viele Vokabeln kennen. Also klar, nach drei Jahren Spanisch weiß man viel, aber ich war mir da sehr unsicher. Jedoch, im Gespräch merkt man erstmal, wie gut man schon ist und das es tatsächlich am Anwenden liegt. Die Routine ist das Allerwichtigste, damit man eine gute Sprech- und Schreibgeschwindigkeit aufbauen kann.
Das merke ich auch gerade in Englisch und Französisch. Seitdem ich aus den Probeklausuren zurück bin, beantworte ich jeden Tag Abifragen in den beiden Sprachen. Und man merkt total, wie man sicherer wird. Auch wenn keiner zum kontrollieren da ist, man wird sicherer im Umgang mit Vokabeln und mit Satzkonstruktionen. Dadurch, dass ich vor den Fragen immer erst den Text bearbeiten muss, lese ich auch (mit Time Magazine und L’Express) sehr viel in den Sprachen, was die Sicherheit erhöht.Zurück zum Tandem. Was mir ganz besonders gut gefällt ein Native Speaker benutzt keine falschen Vokabeln. Er benutzt jene, die am häufigsten benutzt werden - seine Sprache ist natural und nicht rare oder awkward (diese Worte standen bei mir häufig unter englischarbeiten - nicht sehr nett). Und genau das hoffe ich in den kommenden Monaten übernehmen zu können.

