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Vom Lernen im Schlaf
Forscher
haben herausgefunden, das ein bestimmter Geruch die Merkfähigkeit
verbessert - besonders, wenn man diesen Geruch in den Alltag integriert.Dafür sucht man sich einen nicht störenden, also angenehmen, Geruch
- zum Beispiel den eines aufgeschnittenen Apfels. Man legt diesen Apfel
neben sich auf den Schreibtisch und beginnt zu lernen. Das Gehirn - der
Mensch - lernt ganzheitlich. Dass heißt neben dem eigentlichen
Lernstoff merkt es sich (oft besser) was um einen herum passiert.
Welche Kleidung man trägt, ob man gewaschen ist oder welche Gerüche und
Geräusche sich um einen abspielen. Bringt man diese Faktoren mit in
eine Prüfung, in der das Gelernte abgefragt werden soll, dann erinnert
man sich leichter an den Lernstoff.
Und wie lernt man nun im Schlaf? Wie wir wissen, verarbeitet unser
Gehirn Informationen im Schlaf besser. Deshalb lohnt es sich vor dem
Schlafen Vokabeln zu lernen. Unterstützt man diesen Vorgang nun durch
einen Geruch, der bereits beim Lernen auftrat (unser Apfel), dann lernt
das Gehirn intensiver. Vermutlich, weil es weitere Informationen zur
Verfügung hat, die es an den Geruch des Apfels koppelte. Vielleicht lässt sich ja so auch Migräne bekämpfen. Indem wir nämlich weniger Kopfschmerzen wegen der vielen Stunden vorm PC haben.
Angst soll auf diese Weise im Übrigen auch bekämpft werden können. So könnte zum Beispiel die Angst vorm Zahnarzt Köln weggeschlafen werden, indem man sich vor dem Schlafen gehen nur immer wieder vorstellt, wie man beim Zahnarzt sitzt und alles in Ordnung ist. Das wird dann während des Schlafens ins Unterbewusstsein übertragen und beim tatsächlichen Besuch in der Zahnarztpraxis fühlt man sich ruhiger.
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