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iPod

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Ein Marktanteil von 30% weltweit, in den USA sogar 76%, bezeugen, dass der iPod von Apple der wohl beliebteste MP3-Player auf dem Markt ist. Besonders der iPod nano ist für viele zu einem ständigen Begleiter geworden. Sein Design ist einzigartig, der Funktionsumfang beeindruckend und die Technischen Daten sprechen für sich. Dennoch liegt der Startpreis mit 150 Euro für das Modell mit dem geringsten Speichervolumen (2GB) höher als bei den meisten MP3-Playern seiner Klasse. Ist dies gerechtfertigt oder wird der iPod überbewertet?

Mit einer Größe von 90 mm ist der iPod nano deutlich größer als die meisten MP3-Player jedoch kann kaum ein anderer Hersteller ein ähnlich flaches und leichtes Gerät aufweisen – der iPod ist nur 6,5 mm dick und wiegt kaum mehr als 40g. Die Oberfläche aus eloxiertem Aluminium wirkt nicht nur äußerst edel sondern ist auch widerstandsfähiger als die Plastik-Metall-Kombination des Vorgängermodells. Trotzdem ist er noch immer anfällig für Kratzer und besonders die farbigen Modelle in pink, grün, blau und schwarz weisen schnell Spuren auf.

Die bunten Nanos gibt es ab der zweiten Preiskategorie (4GB) und den schwarzen Nano ab einer Ausstattung von 8GB. Außerdem wird ein rotes Modell mit 4GB Speicherplatz angeboten, durch dessen Kauf man die Aidsbekämpfung in Afrika unterstützt. Je nach Speicherplatz kann man bis zu 2000 Songs u.a. in den Speicherformaten AAC, MP3 oder Wave speichern. Hier ist der iPod vielen Mitstreitern überlegen, die das kopiergeschützte AAC-Format sowie Audiodateien des Hörbuchanbieters audible.com nicht abspielen können. Über USB an den Computer angeschlossen kann mit Hilfe der kostenlosen und leicht bedienbaren Apple-Software iTunes der iPod mit Musik versorgt werden.

Den Lithium-Ionen-Akku, der 24 Stunden Musikgenuss ermöglicht, läd man ebenfalls über den USB-Anschluss, sobald der iPod an den PC angeschlossen ist. Hier zeigt sich ein weiterer Nachteil. Da jeder Lithium-Ionen-Akku nur eine begrenzte Anzahl an Ladezyklen übersteht, ist es unverständlich, dass bei jedem Synchronisationsvorgang von iPod und Computer ein neuer Batterieladevorgang erfolgt.

Ein wirkliches Plus ist die Funktionsvielfalt des iPod Nano. Neben der herkömmlichen Funktionen eines MP3-Players, kann das Gerät bis zu 25 000 Fotos in einer Musikunterlegten Diashow präsentieren, die Adressen von Bekannten speichern, durch Spiele die Zeit vertreiben oder Termine im Kalender notieren. Es gibt einen Notizblock, eine Alarmfunktion sowie eine Stoppuhr. Und der Funktionsumfang scheint sich ständig zu erweitern: Über die sich immer größerer Beliebtheit erfreuenden Podcasts ist es mittlerweile möglich sich durch Museen und Parks führen zu lassen. Das Museum of Modern Art in San Francisco bietet so genannte Artcasts an um seine Besucher in die Geschichte der Kunst einzuführen und auch der Zoo in Miami sowie das Schloss von Versailles werden für den Besucher durch Podcasts zu einem interessanteren Erlebnis.

Das zahlreiche Zubehör zum iPod bietet nicht nur verbesserte Kopfhörer oder Schutzhüllen sondern auch ein in Kooperation mit Nike entstandenes System, das den Jogger bei seinem Training unterstützt und Strecke sowie Geschwindigkeit misst.

In Aussehen, Funktionen, Komfort und auch in Bezug auf Innovation und Kreativität überzeugt der iPod nano und ist seinen Mitstreitern deutlich überlegen. Die geringen Abstriche bezügliche des Ladevorgangs und der Kratzeranfälligkeit beeinträchtigen nur geringfügig diese hohe Qualität. Das Gerät ist den etwas höheren Preis in jedem Fall wert.

 

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