Erfahrungsbericht Fernabitur ILS 2011 | Gerrit


Bericht von Gerrit:

Was auch immer Eure Beweggründe sind ein Abitur nachzuholen, der Anfang ist das Einfachste. Ein Anruf beim ILS (Institut für Lernsysteme) und alle Eure Fragen werden freundlich und kompetent beantwortet. Ihr habt 4 Wochen Kündigungsfrist und könnt in das erste Lernpaket unverbindlich reinschnuppern.

1) Die Kosten

Ich habe durch meinen Beamtenstatus einen kleinen Rabatt bekommen und zahlte in monatlichen Raten von 120€. Andere „Mitschüler“ hatten keinen besonderen Status, konnten aber aufgrund von ILS-Rabattaktionen einen noch günstigeren Preis rausschlagen.

Mein Kurs war auf 30 Monate angesetzt und kostete somit 3600€. Plus Vorbereitungsseminar 190€ (optional), Plus Hamburger Prüfungsgebühr 278€, Plus Fahrtkosten und Übernachtungsgebühren für insgesamt 8 Wochen in Hamburg. Davon: 2 Wochen Vorbereitungsseminar (optional), 1 Woche Probeklausuren, 1,5 Wochen schriftliche Prüfung, 2 Wochen Vorbereitungsseminar (optional) und 1,5 Wochen mündliche Prüfung. Eine Unterkunft wird vom ILS nicht zur Verfügung gestellt. Die Kosten für das Abitur sind steuerlich absetzbar!

2) Die Dauer.

Hier ist der Königsknackpunkt! Lasst Euch nicht hinters Licht führen! Egal welchen Einstieg ihr wählt. 30 Monate, 36 Monate, oder in ganz wenigen Ausnahmefällen gibt es einen nur 12 Monate dauernden Kurs. Dieser kann nur belegt werden, wenn bereits 12 Jahre Schule plus 2 Fremdsprachen absolviert wurden. Also eine Option für Leute, die in der 12. Klasse, kurz vorm Abitur vom Gymnasium abgegangen sind.

EGAL! Die vom ILS angegebene Zeit ist Eure Studienzeit! Die Zeit in der ihr „studiert“. Daran schließt sich eine ca. 10 monatige Prüfungszeit an!!! Das heißt: Probeklausuren, schriftliches und mündliches Abitur verteilen sich auf diesen Zeitraum. Aber betrachtet es aus meiner Sicht:
Ein Rechenbeispiel: Ich habe im Januar 2009 begonnen. Das Ende meiner 30 Monate war somit (rechnerisch) Juli 2011. ( Anm.: Abschluss Ende 2011)

Studienmaterial

Das Studienmaterial umfasst je nach Fächerwahl (mit Religion und 30 Monate Kurs) ca. 145 Hefte. Diese Hefte sind unterschiedlich dick und erfordern unterschiedliche Bearbeitungsintensität! Nach meinen eigenen und den erzählten Erfahrungen behaupte ich, dass bei einem Arbeitspensum von 15 Stunden pro Woche 2 Hefte bearbeitet werden können. 15Stunden, jede Woche, Monate lang! Vergesst es!!!

Ihr habt mit Sicherheit oft mal einen Motivationsdurchhänger, ihr habt Urlaub, ihr seid krank, ihr habt Kinder, arbeitet, schlaft, seid im Sportverein, was auch immer – plant auf 2 Hefte die Woche und ihr schafft anderthalb. Eine schnellere Bearbeitungszeit ist unrealistisch. Auch ich dachte, dass es schneller zu schaffen sei. Doch selbst Vollzeitlerner haben teilweise bis zu 3 Jahre für alle Hefte gebraucht. Niemand, den ich kennen gelernt habe hat es in weniger als zweieinhalb Jahren zum Abitur geschafft. Es ist faktisch nicht möglich ein Heft pro Tag zu schaffen. Auch nicht ein Heft auf zwei Tage. Selbst der hochmotivierteste Vollzeitlerner muss mindestens anderthalb Jahre für die Hefte plus ein Jahr für die Prüfungen rechnen. Denkt alleine an die Fremdsprache. Sie ist nicht in einem Jahr gelernt. Auch ein einzelnes ILS-Deutsch- oder Englischheft kann von bis zu drei Lektüren begleitet werden, die gelesen und analysiert werden müssen.

Hat man es dann aber geschafft und 100% der Hefte seiner 4 schriftlichen Prüfungsfächer und 80% seiner mündlichen Prüfungsfächer bearbeitet (Verhältnis 100/80), DANN ERST darf man sich zu den Probeklausuren anmelden. Diese Prozentzahl erreicht man bei 145 Heften ungefähr nach 130 Heften. Die verbleibenden 15 Hefte sollten dann nur noch von den mündlichen Prüfungsfächern sein.

Ich war erst Anfang Februar 2011 soweit. Ich habe also in 25 Monaten 5,2 Hefte pro Monat bearbeitet, also etwas mehr als eines pro Woche. In Wirklichkeit waren es manchmal 3-4 und manchmal hatte ich einfach keine Lust mehr und habe ein-zwei Wochen gar nichts gemacht. Ich war wie gesagt Anfang Februar 2011 soweit und damit ca. 3 Wochen vor Anmeldeschluss für die Probeklausuren Ende April!

Fairerweise muss ich sagen: ILS will, dass man 4 Wochen vor den Probeklausuren die geforderten 100/80 erreicht hat. Das heißt, man kann sich auch mit ca. 125 von 145 Heften bei Anmeldeschluss melden und muss die restlichen ca. 5 Hefte bis Mitte März bearbeitet haben. Hier sollte man frühzeitig mit dem ILS Kontakt aufnehmen, um nicht durch ein Missverständnis abgelehnt zu werden.

Das Vorbereitungsseminar ist immer 2 Wochen vor den Probeklausuren. Jeder, der die Anforderung 100/80 erfüllt hat bekommt einen Platz! Die Probeklausuren dauern 1 Woche und somit war bei mir inzwischen Ende April 2011. Ob man bestanden hat und somit zum eigentlichen Abitur zugelassen, erfährt man nach ca. 6 Wochen.

Die 4 schriftlichen Prüfung zum wahren Abitur waren  Ende August 2011 und auf ca. anderthalb Wochen verteilt. Ob man diese bestanden hatte erfuhr man im November 2011. Die 4 mündlichen Prüfungen in denen die verbliebenen 4 der obligatorisch zu wählenden 8 Fächer abgeprüft werden sind Ende November 2011. Die Noten hierfür erfährt man umgehend. DAS Abitur hält man dann, bei meinem Rechenbeispiel, zu Weihnachten 2011 und damit 35 Monate nach Beginn des Fernabiturs, in den Händen.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Hätte ich den „Lehrplan“ des ILS eingehalten (30 Monate Studium), wäre ich bei meiner 100/80 Quote ca. Ende April angelangt. Das hätte mich zum zweiten von zwei Abiturterminen pro Jahr geführt und ich hätte das Abitur nach Pfingsten 2012 in den Händen gehalten.

3) Die Motivation

Ich hatte bereits ein Fachabitur 2002 in Bayern abgelegt un

d benötigte das allgemeine Abitur für eine Bewerbung bei einem speziellen Arbeitgeber. Aufgrund meiner Vorerfahrung dachte ich, ich könnte dieses „Fernabitur“ schnell mal nebenbei in der Mittagspause machen. Falsch! Meine Überheblichkeit wurde schnell durch Einsicht verdrängt. Es ist eben kein Kochkurs, den manin zwei Wochen am Abend erledigt.

Jeder hat seine eigenen Stärken und Schwächen, Motivation, Antrieb und Willenskraft. Den Hochpunkt hat man ganz am Anfang. Alles ist neu, interessant und die Anforderungen noch nicht sehr hoch. Der Tiefpunkt kommt noch vor dem ersten Drittel. Man hat das Gefühl schon ewig dabei zu sein aber das Ziel ist in unerreichbarer Entfernung. Hier die Möglichkeiten zur Überwindung:

– Im Online Portal des ILS gibt es Chats, Foren, Telefonnummern. Kotzt Euch aus, sagt was Euch aufregt, was Euch schwer fällt oder belastet. Andere Leiden mit Euch und die vom ILS sind freundlich und werden von Euch bezahlt, Euch zu motivieren, zu unterstützen und zu helfen.
– Traut Euch alles liegen zu lassen und zwei Wochen in den Urlaub zu fahren.
– Nutzt Fächer wie Deutsch, Englisch, Geschichte, Sozialkunde, etc. (also Fächer mit viel Text zum Lesen) als „Schmökermöglichkeit“. Sehr vieles ist super interessant. Es sind Romane, Dramen, Weltgeschichte, Weltgeschehen dabei, vieles, was auch viel Spaß macht zu lesen. Vor allem auf der Couch, im Liegestuhl, in der U-Bahn oder sonst wo, wo es sonst langweilig ist – das ist unser großer Vorteil vor der richtigen Schule.
– Geht zu den angebotenen Seminaren. Hier könnt Ihr Leidensgenossen live sehen und Euch austauschen. Das gibt viel Kraft.

4) Die Verlockung sich durch das Fernabi zu schummeln

Bis auf wenige Ausnahmen hatte jedes meiner 145 Hefte eine Hausarbeit – ähnlich zu den Klausuren in der Schule damals – die den Stoff des Heftes abprüfen soll. Sie wird eingeschickt per E-Mail, Post oder Fax. Diese kommt dann ein paar Tage, manchmal wenige Wochen später benotet zurück. Benotet mit 1-6, wie in der Schule. Lösungen für jede dieser Hausarbeiten bekommt man im Internet. Gebt einfach die Frage wörtlich ein und es wird zu 90% der Fälle die Lösung in einem Forum dargelegt. Man kann sich auch ganze Lösungspakete bei Ebay kaufen.

ACHTUNG:
1. Jede Arbeit wird benotet – aber KEINE Note fließt in die Abiturnote mit ein. Es ist nur ein Indikator Eures Leistungsstandes.
2. Macht es NICHT! Schreibt keine Hausarbeiten ab, weil Ihr mit Eurem Leistungsstand unzufrieden seid. Das ILS bereitet sehr sehr gut vor! Das was ihr ohne Hilfe in den Hausarbeiten bringt, spiegelt sehr gut das wieder, was ihr dann in den Probeklausuren und im Abitur schreibt!!!
3. Ein Drittel der Leute fällt bei den obligatorischen Probeklausuren durch!! Ich wette, und das sagt auch das ILS, so gut wie alle dieses Drittels haben nicht wie vorgesehen den Lehrgang gemacht. Der Nachhilfelehrer, Freunde, das Internet – irgendwer hat die Hausarbeiten geschrieben, aber nicht sie selbst.
4. Alle diejenigen, die mit mir das Fernabitur geschafft haben, haben ihre Hausarbeiten selber oder mit wenig Unterstützung gemacht. Da kam auch die ein oder andere schlechte Note zurück. Kein Problem, solange man versucht sich zu verbessern – und das wird man!!

Habe ich nach Lösungen im Internet gesucht? Auf jeden Fall! Es ist frustrierend da zu sitzen, demotiviert und man will gerade nicht kapieren, was zum Teufel der Autor des Gedichts sagen will. Man darf nicht vergessen, man macht das alles alleine. Keine Mitschüler, keine Lehrer – da ist man kein schlechter Mensch wenn man sich mal einen Denkanstoß holt. Aber nur das sollte es auch sein. Lasst Euch hier und da mal vom Internet, Schulbüchern und Nachhilfelehrern helfen. Aber sobald ihr das Gefühl habt, nicht mehr selbstständig die Hefte und Hausarbeiten zu erledigen, dann verschwendet ihr für alles weitere Eure Zeit. Ihr geratet in einen Teufelskreis aus dem ihr nicht mehr rauskommt und spätestens in den Probeklausuren wird es dann hässlich. Habt ihr einen Dreierschnitt, bekommt auch mal ne 5 nach Hause – aber habt alles alleine gemacht, dann werdet ihr keine Probleme haben das Abi zu meistern!!! Habt ihr einen Einserschnitt und zieht jede Aufgabe aus dem Netz, dann ist der Weg nicht zu schaffen!!

5) Durchfallen oder Bestehen

Die Probeklausuren können bis zu 3 Mal wiederholt werden. Sie finden zweimal im Jahr statt. Die Benotung ist nun wie in der Oberstufe 0-15 Punkte. Es müssen mindestens 20 Punkte, davon mindestens 10 Punkte in den Leistungskursfächern (20/10), erreicht werden, um eine Zulassung zur Prüfung zu bekommen. Kein Fach darf 0 Punkte haben und höchstens ein Fach darf unter 4 Punkten liegen. Hat man in einem Fach 0 Punkte, erreicht aber mindestens 16 Punkte, davon mindestens 8 in den Leistungskursfächern (16/8), so spricht das ILS eine Empfehlung zur Prüfung unter Vorbehalt aus. Das heißt, die Hamburger Schulbehörde entscheidet dann, vor allem anhand von Kapazitäten, ob der Prüfling zugelassen wird oder nicht. Das erfährt man in der Regel leider erst ca. 3 Wochen vor den schriftlichen Prüfungen.

Die schriftlichen Prüfungen dürfen nur einmal wiederholt werden. Allerdings mit einem Jahr Pause. Auch hier gilt die Regelung von 20/10 Punkten fürs Bestehen und mindestens 16/8, um in einer mündlichen Nachprüfung auf 20/10 zu kommen. Eine mündliche Nachprüfung kann immer beantragt werden. Sie gilt eins zu eins mit der mündlichen Prüfung. Z.B. schriftlich 8 Punkte, mündliche Nachprüfung 6 Punkte – macht gesamt 7 Punkte. Ja, man kann sich also auch verschlechtern. Hat man mindestens 20/10 Punkte aber in einem Fach 0 Punkte, so reicht in diesem Sonderfall in der mündlichen Nachprüfung 1 Punkt.

Die mündlichen Nachprüfungen finden zusammen mit den regulären mündlichen Prüfungen statt. Die mündlichen Prüfungen können ebenfalls einmal wiederholt werden, aber nur als Ganzes. Das heißt, ein Durchfallen durch die mündlichen Prüfungen bedeutet ein Wiederholen des gesamten Abiturs (ohne Probeklausuren)! Hier gilt (unabhängig von den Noten aus dem schriftlichen), kein Fach 0 Punkte und höchstens ein Fach unter 4 Punkte. Das heißt, 4+4+4+1 Punkte ist bestanden.

Grobe Schätzung der Durchfallraten (variiert von Kurs zu Kurs)
– Probeklausuren 30%
– Schriftliches Abi 10%
– Mündliches Abi 5-10%

Keine Sorge! Die meisten, die durch die Probeklausuren fallen haben den Kurs nicht ernst genommen (viel abgeschrieben). Die meisten, die durch die schriftlichen Prüfungen fallen hatten eine Zulassung unter Vorbehalt bekommen. Die meisten, die durchs Mündliche fallen, fallen durch die Nachprüfung vom Schriftlichen.

6) Die einzelnen Fernabitur Fächer im Überblick

Es müssen 8 Fächer gewählt werden. Davon Deutsch, Mathe, zwei Fremdsprachen, mindestens eine Gesellschaftswissenschaft und mindestens eine zusätzliche Naturwissenschaft. Nach den ersten ca. 80 Heften beginnt die Sekundarstufe II und es wird gewählt: Zwei Leistungskurse, sechs Grundkurse. Erst bei der Anmeldung zu den Probeklausuren muss in vier schriftliche und vier mündliche Fächer unterteilt werden. Allerdings sollte man sich vorher im Klaren sein wie man prüfen lassen will, da man ja den 100/80 Schnitt erfüllen muss. Achtung: Es gibt bestimmte Vorschriften wie gewählt werden muss. So muss im schriftlichen Abitur mindestens eine Fremdsprache, eine Naturwissenschaft und eine Gesellschaftswissenschaft geprüft werden. Die Leistungskurse müssen schriftlich geprüft werden.

Sprachen:

Deutsch: Pflichtfach! Vom Leistungskurs Deutsch rät das ILS ab. Ich habe persönlich auch niemand getroffen, der diesen Ratschlag missachtet hat. Selbst Mädchen nicht. Es empfiehlt sich Deutsch mündlich zu prüfen.

Englisch: Die Verleitung ist groß, mit Erfahrungen aus Auslandsaufenthalten und sicherem Sprachgebrauch dieser Sprache das Fach als Leistungskurs zu belegen. Wer das Fach mündlich gut beherrscht, seit der Schulzeit aber kaum mehr geschrieben hat, sollte einen Bogen um den Leistungskurs machen. Die Anforderungen sind gefühlt wie im Deutsch Grundkurs. Die mündliche Prüfung wäre hier ein Garant für eine gute Note.

Französisch/Spanisch: Die beiden Sprachen nehmen sich vom Anspruch her nicht viel. Spanisch ist für Deutsche meist einfacher zu sprechen aber die schriftliche Anforderung ist identisch zum französischen. Spanischschüler waren nicht besser als Französischschüler. Ich rate aufgrund meiner Erfahrung von Mitschülern davon ab, diese Sprachen ohne Spracherfahrung mündlich prüfen zu lassen. Ich bin selbst ein Sprachkrüppel und konnte mit viel Arbeit im Schriftlichen trotzdem eine gute Note einfahren. Leistungskurs: Nur für Experten.

Latein: Nur wenige hatten dieses Fach gewählt. Es ist sehr viel schwerer zu lernen als die anderen Sprachen und sollte nur bei dringendem Wunsch bzw. Vorkenntnissen gewählt werden.

Russisch: Diese Sprache wurde hauptsächlich von Leuten gewählt, die einen russischsprachigen Hintergrund hatten. Ohne diese Erfahrung wird davon abgeraten, da die Sprache ebenfalls sehr anspruchsvoll ist.

Naturwissenschaften:

Mathe: Pflichtfach! Die Hefte sind teilweise sehr anspruchvoll und am Ende auf Universitätsniveau. Die Abiturprüfungen sind sehr viel einfacher aber in teils unbekannt anmutende Textaufgaben gebettet. Daher ist es ein Muss, nach den letzten Heften sofort mit alten Hamburger Abiaufgaben das Üben anzufangen.Vom Leistungskurs ist abzuraten, da keiner meiner teilweise sehr begabten Mitschüler im schriftlichen Leistungskurs über 10 Punkte kam. Der Anspruch ist wesentlich höher als im Grundkurs.

Physik: Für mich persönlich ein sehr interessantes Fach aber nicht jedermanns Sache. Die Einsendeaufgaben sind sehr einfach, spiegeln aber leider nicht das wahre und sehr hohe Niveau der schriftlichen und mündlichen Prüfung wieder. Ein Leistungskurs wird nicht angeboten.

Biologie: Die Erfahrung der anderen hat gezeigt, dass das Fach ebenfalls sehr interessant ist. Im Grundkurs mündlich und schriftlich aber auch im Leistungskurs wurden teils sehr gute Ergebnisse erzielt. Vom Leistungskurs ohne Chemie als Zweitfach rät das ILS ab.

Chemie: Schien ähnlich wie Physik zwar sehr interessant zu sein, spiegelte aber ebenfalls während der Vorbereitung nicht den Anspruch wieder, der in schriftlicher und mündlicher Prüfung gefordert wurde. Es wird hier zu den Prüfungen sehr viel Zusatzmaterial verschickt, das ein sehr hohes zusätzliches Arbeitspensum verlangt.

Gesellschaftswissenschaften:

Gemeinschaftskunde: Sehr interessant. Behandelt die Themen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Für Interessierte auch als Leistungskurs zu empfehlen.

Geschichte: Als Leistungskurs verlangt das Fach unheimlich viel Arbeitsaufwand. Als Grundkurs und vor allem mündlich abgeprüft, ist es angenehm zu lernen.

Religion: Das Jokerfach. In Sekundarstufe I kommt es nicht vor und erspart somit viel Arbeitsaufwand. Das Fach besteht nur aus 11 Heften. Es werden hier sehr interessant vor allem die Weltreligionen und ihre historische Betrachtung vermittelt. Auch für religionskritische Leute ist das Fach sehr gut geeignet. Es wird nicht als Leistungskurs angeboten und so gut wie alle lassen Religion mündlich abprüfen.

Geographie: Scheint vielen Leuten ganz gut gefallen zu haben. Kein Fach mit dem man leicht Punkte sammeln kann aber auch kein Fach wegen dem viele Leute durchfallen.

Und hier die Prüfungs- und Seminarberichte:

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