Erfahrungsbericht Probeklausuren Fernabitur ILS 2009


Holly hat im Mai 2009 an den Probeklausuren der ILS teilgenommen und berichtet hier für euch:

Hier die ausführlichen Berichte zu den einzelnen Prüfungen:

Der erste Tag der Probeklausuren fing sehr kalt an. Im Einladungsschreiben vom ILS hieß es, dass die Probeklausuren um 8:30 beginnen würden, wir jedoch etwas früher kommen sollten. Dies war sehr einleuchtend. Man muss sich an der Rezeption melden, die Räume finden, etwas orientieren usw. Ich dachte mein Erscheinen um 7:30 vor dem ILS Gebäude sei am ersten Tag mehr als angemessen, aus oben genannten Gründen. Ich habe mich aber sehr getäuscht. Das ILS Gebäude muss nicht groß gesucht werden. Es befindet sich praktisch im Rahlstädter Bahnhof. Auch andere PK-Teilnehmer disponierten ihre Zeit großzügig. Nun standen wir alle in der Kälte vor dem ILS Gebäude und niemand ließ uns rein. Das fand ich nicht sehr freundlich. Mein Freund hatte später – als er an der Rezeption auf mich wartete – gehört, dass es der ILS Dame sehr leid getan hätte uns draußen so stehen zu lassen aber beim schreiben der Einladungen hätte sie nicht ahnen können, dass wir alle so früh kommen würden.

Also merke für später: warm anziehen! Ewa um 8:00 wurden wir endlich reingelassen. Jeder bekam ein Namensschildchen welches obligatorisch zu tragen war, da sich anscheinend zu viele ILS-fremde Menschen im Gebäude herumtrieben. Nicht jeder hielt sich daran. Verwirrend fand ich diese Schildchengeschichte bei den Aufsichtspersonen. Sie sahen aus wie jeder anderer PK-ler auch. Mit Rucksäcken und unsicheren Blicken usw. Als sich diese zwei Herren als Aufsichtspersonen entpupten, fand ich es etwas verwirrend. Sie trugen gleiche Namensschilder wie wir. Man hätte vielleicht drauf schreiben können Herr XXX, Aufsicht oder Frau YYY, Fernschülerin. Woher sollte ich den wissen, wer meine Aufsichts- und wer meine Kontaktpersonen sind? Ich war doch zum ersten Mal dort.

Nun ja genug gemeckert. Wir mussten unsere Taschen wegschließen (es gibt einen Schließfachraum, wo man sein Gepäck und Taschen sicher aufbewahren kann). Erlaubt waren nur Schreibutensilien, Hilfsmittel, Getränke und Nahrung. Das alles durfte man auf einem Tisch mit seinem Namensschild ausbreiten (ja die Tische trugen auch Namensschilder). Die Tische waren sehr großzügig bemessen und damit angenehm zu arbeiten. Neben dem Namensschild befand sich ein Minischokoriegel, was ich sehr aufmerksam fand. Neben dem Raum gab es Tee, Wasserspender und Kekse. Jeder konnte sich nach Herzenslust bedienen. Im Altrium wurden Brötchen verkauft, was Kandidaten ohne mitgebrachte Verpflegung sehr zugute kam.

Nach dem jeder seinen Platz gefunden hatte (Frau Strocke scherzte, dass es bereits die erste Abiaufgabe sei „Finde deinen Namen“) und Frau Both-Jans sich vorstellte, wurden die Aufgabenblätter ausgeteilt. Dabei orientierten sie sich an den Namensschildern. Jeder schrieb etwas andres. Leistungskurse wurden in den ersten beiden Tagen geprüft. Mein erstes Fach war Russisch LK. Für mich als Muttersprachlerin hervorragend. Davor hatte ich keine Angst und konnte mich an die Räume, Menschen und Atmosphäre gewönnen. Frau Both-Jans klärte uns über den Ablauf der Probeklausuren auf.

Den 30 Minuten Einlesezeit folgten für viele fünf lange Stunden. Dazwischen konnte man sich jederzeit ein Getränk holen oder die Toilette aufsuchen (ohne zu stören natürlich!). Manche frönten zwischendurch ihrer Nikotinsucht. Ich selbst versuchte es mir so bequem wie möglich zu machen. Da ich sehr klein bin und Standardmöbel mir gewisse Komfortprobleme bereitet, setzte ich mich im Schneidersitz auf den Stuhl. Sich wohl zu fühlen ist in diesen Situation für mich sehr wichtig. Dabei darf ich nicht vergessen die ILS zu loben, denn sie haben für uns die Klausuren wirklich so angenehm wie möglich gestaltet.

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