Fernabitur die ersten Wochen – Erfahrungsbericht Esther


Ein Erfahrungsbericht von Esther, die im Februar 2008 ihr Fernabitur bei ILS angefangen hat.

Hallo Ihr Lieben, so jetzt lerne ich seit knapp über einer Woche (2. Einstieg) und wollte mal kurz über mein Vorgehen berichten: Zuerst habe ich mir ein paar Tage zur Vorbereitung (Planung, Material, etc.) genommen.

Habe mich – obwohl ich NOCH ganz am Anfang stehe – SCHON für meine späteren Prüfungsfächer für das Abi in Hamburg entschieden: Ich fühle mich einfach wohler – wenn ich jetzt schon weiß – welche Fächer ich auf jeden Fall machen werde UND in welche Hefte ich nur bei Interesse einfach mal rein schaue.

Dann habe ich mir eine kleine Übersicht geschrieben: die Hefte nach dem Lehrplan im Handbuch nummeriert – Fach, Heftnummer, Bezeichnung des Heftes und eine grobe Inhaltsangabe (aufgrund des jeweiligen Inhaltsverzeichnisses). Ich habe mich u.a. für das Fach Religion entschieden – also brauche ich zunächst bis zum Hinzukommen der zweiten Fremdsprache nur 6 Fächer lernen. Jeden Tag lerne ich insgesamt mindestens zwei Stunden – jeweils 3 Fächer. Doch nicht unbedingt am Stück – das ist Tagesformabhängig. Englisch und Mathe sind dabei erstmal meine Schwerpunkte – weil ich dort noch einiges wieder auffrischen muss. Ich habe aber (erstaunt) bemerkt, dass ich mehr Zeit am Tag mit Lernen verbringe. Weil ich mir oft Fragen zu dem Stoff stelle und sich durch Nachdenken, Reden mit Anderen und Nachschlagen oft sehr schnell eine Lösung findet.

Ach ja – ich werde beim Studium die sogenannten Lern- und Denk-Tools von Frau Vera F. Birkenbihl verwenden. Nicht nur beim Sprachenlernen – sondern eben auch beim Aufbereiten des gesamten Lernstoffes. Das bedeutet im kurzen Abriss: ich werde u.a. ABC-Listen schreiben, mir den Stoff oft bildlich aufbereiten (Zeichnen) und einiges mehr.

Im Stoff gehe ich erst jeweils weiter – wenn ich den Stoff auch begriffen habe. Denn stures Auswendiglernen bringt mir nichts. Zum Beispiel in Physik werde ich mir u.a. als Eselsbrücke die jeweiligen Formeln auch bildlich daneben schreiben: Für die Formel (v = s) / t schreib ich mir neben die reguläre Formel so folgendes auf:

Für v zeichnete ich ein sich bewegendes Strichmännchen –
das für die ” Geschwindigkeit” also v steht.
Dann das =. Für s zeichnete ich mir eine Straße –
diese steht für ” Strecke” also für s im Zähler.
Für das t – die ” Zeit” – im Nenner zeichnete ich
mir eine Uhr und das Wort ” ticktack” .

Jetzt habe ich diese Formel – die ich mir in der Schule so schlecht merken konnte – in nur einem Arbeitsgang in meinen Kopf geschafft. Und Spaß macht das auch noch. :o)))

Später werde ich – wohl nach dem Durcharbeiten eines Heftes als Wiederholung ein sog. WQS erstellen. Das ist auch ein Tool von Frau Birkenbihl – es handelt sich um ein sog. Wissens-Quiz-Spiel. Mal sehen wie weit ich damit so komme. Ich genieße es jedenfalls sehr – so zu lernen – wie ich es mag.

So das waren ein paar Erfahrungen aus der ersten Wochen meines Fernunterrichts. Wer sich mit mir austauschen mag – bitte melden!!!
Ich wünsche Euch alles Gute!!

Viele liebe Grüße Esther.

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