Probeklausuren – Gemeinschaftskunde LK | Erfahrungsbericht Fernabitur ILS April 2011


Bericht von Gerrit:

Gemeinschaftskunde Leistungskurs

(Zeit: 5 Stunden + 30 Minuten Einlesezeit)

Die erste richtige Prüfung nach zwei Jahren Hausaufgaben. Zwei Bereiche standen zur Auswahl: Politik und Gesellschaft.Jeder Bereich hatte zwei Texte, die beide bearbeitet werden sollten. Dabei erscheint es logisch, dass sich die Texte in ihrem Inhalt widersprachen.

Eigentlich habe ich Politik immer gehasst aber eine Sache führte dazu, dass ich es gewählt habe.Im Vorbereitungsseminar habe ich das erste Mal etwas von Theorien in Wirtschaft, Gesellschaft und Politik gehört. Zugegeben, ich hab wohl nicht richtig aufgepasst oder schon wieder vergessen, was in den Heften stand. Grundsätzlich gibt es immer zwei große Theorien pro Bereich.

Wirtschaft: Nachfrage (Kenynesianismus)- und Angebotstheorie (Neoliberalismus)Politik: Konkurrenz (Demokratie)- und Identitätstheorie (Diktatur)

Gesellschaft: Klassen- und Schichtungstheorie

Ja, ich weiß, die Sozialwissenschaftler schlagen jetzt die Hände über dem Kopf zusammen, da gibt es doch noch viel mehr und was weiß ich. Mich hat das auch alles sehr verwirrt, weil in den Heften immer ein bisschen nebensächlich auf diese Dinge eingegangen wird, was dann am Ende in den Prüfungen aber eine von drei Fragen ausmacht, und zwar: Welche Theorie vertritt der Autor. Das kommt nicht immer vor, aber oft. Gerade bei Gesellschaft war ich mir zu unsicher mit den Theorien weil wir dann auch „funktionalistische Schichtungstheorie“ und weitere Untertheorien durchgegangen sind. Das war mir alles zu heiß und bei Politik kannte ich mich, was die Theorien anging, ganz gut aus. Zu blöd nur, dass die dritte Frage immer lautet: „Was denken sie darüber?“ Da sollte man natürlich was auf dem Kasten haben.

Also, es waren zwei Texte. Es ging um die Schuld an der Politikverdrossenheit. Der eine Autor gab sie dem Bürger weil er zu dumm sei und keine Lust habe sich politisch zu bilden, der andere Text sah den Staat in der Pflicht den Bürger am Staatsgeschehen zu beteiligen.

Aufgabe 1) Fassen sie die Kernaussagen der Autoren zusammen!

Da ich Leistungskurs bin und vorher noch nie zwei Texte gleichzeitig vorliegen hatte, nahm ich an, ich müsste gleich hier die beiden Texte gegeneinander abwägen. Was sagt der eine, was sagt der andere dazu. FALSCH! Kernaussagen Text 1, Punkt, neuer Absatz. Kernaussagen Text 2, Punkt, fertig. Dann ganz wichtig – immer Konjunktiv I benutzen. z.B. „Der Autor ist der Meinung der Politiker sei zu dumm!“ Nicht „ist“ und nicht „wäre“. Auch das habe ich nicht immer hinbekommen.

So und wie schon gesagt, bei Aufgabe 3 verließ mich dann etwas mein Wissen. Es war ja nach meiner Meinung gefragt und zusätzlich was ich für Vorschläge hätte, das Politikinteresse zu stärken!? Ganz aktuell – Plebiszite natürlich. Ja aber dann ging es in den Texten auch um Direktwahl und Verhältniswahl und um Panaschieren und Kumulieren und was weiß ich sonst noch. Natürlich hatte ich mich schon mal damit auseinander gesetzt aber hochprofessionell konnte ich meine Sicht der Dinge anscheinend nicht präsentieren:

ERGEBNIS: 7Punkte

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