Schriftliche Fernabiturprüfungen 2008 – Erdkunde LK – Erfahrungsbericht Bine


Bericht von Bine:

3. Tag: Erdkunde LK

Nach der Matheklausur war ich erstmal total fertig, da ich gleich am Folgetag Erdkunde hatte, hatte ich entsprechende Mühe mich zum Wiederholen zu motivieren. Ich hatte ja auf Bevölkerungsgeografie gehofft, auf jeden Fall aber am liebsten Entwicklungsland. Hab mich auch noch mal auf globalen Wandel vorbereitet und paar Fachbegriffe aus der Stadtentwicklung wiederholt. Zu guter letzt hab ich noch paar Probeklausuren durchgelesen, um sie richtig durchzuarbeiten, war ja nicht mehr genug Zeit.

Dann war es soweit, Geo-Prüfung und die Aufgaben wurden verteilt, meine waren: „Zwei Ernährungsprojekte aus Simbabwe“ und „Stadtentwicklung am Beispiel –Dortmund“, zur Info: der Grundkurs hatte: „Venezuela“ und „Stadtentwicklung am Beispiel – Oldenburg“.

So, es ging los mit einlesen, ohne was anfassen zu dürfen, hatte ich auch gar keine Zeit zu, denn zu meinen Aufgaben (5 an der Zahl) hatte ich 16 (!!!) Materialien, darunter diverse Texte, Diagramme und Statistiken. Nach der Einlesezeit hab ich erstmal die Seiten im Atlas markiert, die ich für meine Beantwortung benutzen wollte (kann ich nur raten, kleine Post-its dran kleben, dann findet man es leichter und schneller wieder).

So, die erste Aufgabe befasste sich mit den natürlichen Voraussetzungen und den sozioökonomischen der Agrarwirtschaft der beiden Distrikte Simbabwes, die zu betrachten waren. Ich hab Simbabwe allgemein recht schnell abgehandelt und mir dann die Finger wund geschrieben, was die beiden Distrikte konkret anging. Hierzu waren die meisten Materialen. Man musste ziemlich viel berücksichtigen, hoffe ich habe nichts vergessen.

Die zweite Aufgabe drehte sich um die Projekte zur Ernährungssicherung des einen Distrikts (reine Wiedergabe mit eigenen Worten aus einem Text) und die Dritte um die entsprechenden Projekte im anderen Distrikt (hier musste man allerdings aus Statistiken und Diagrammen erkennen und beschreiben, wie das dort läuft). In der vierten Aufgabe sollte man beide Projekte vergleichen und beurteilen, die einen haben mehr Hilfe zur Selbsthilfe gemacht, die anderen viel über Spenden hin und her.

Die letzte Aufgabe hatte es in sich, da sollte man die Entwicklung der Ernährungssituation in Bezug auf die Instrumente der Ernährungspolitik Mugabe’s (Aufgabe nicht wortwörtlich wieder gegeben) beurteilen. Das einzige Material, das es dazu gab, war eine Tabelle mit möglichen Instrumenten der Politik, sowie deren gewünschten und möglichen negativen Auswirkungen. Ich hab den Lehrer gefragt, woher ich wissen soll, ob die Ernährungsprojekte was bewirkt haben, um zu urteilen, der Lehrer meinte, ich solle mir was zusammenreimen, nun ja, das habe ich dann auch getan, ob es das war, was erwartet wurde, werde ich erst in etwa 2 Monaten erfahren.

Diese Klausur war die Einzige, bei der ich keine Kladde geschrieben habe, weil ich wirklich die ganze Zeit durchgeschrieben habe, mit Denkpausen natürlich. Ich hoffe, mein Gefühl trügt mich nicht und die Arbeit ist ganz gut geworden.

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