Schriftliche Fernabiturprüfungen 2008 – Russisch GK – Erfahrungsbericht Bine


Bericht von Bine:

4. Tag: Russisch GK

Ein Wochenende lag zwischen meinen letzten Klausuren, ich bin zwischendurch der Arbeit wegen heimgefahren und weil Flottbek relativ teuer ist. Allerdings habe ich wenig gelernt, ich hatte einfach keine Nerven mehr.

Vor dieser Klausur hatte ich ne Heidenpanik, zumal auch die LKler schon durch waren, die aber allesamt Muttersprachler waren und denen dadurch das Text produzieren vermutlich nicht so schwer fä llt, wie mir. Die LKler mussten nä mlich sogar Stilmittel erkennen, das hat meine Angst natü rlich nicht gemindert.

Nun denn, an besagtem Klausurtag war ich die Einzige, die Russisch GK geschrieben hat, ich habe gestaunt, es war auch in den ersten 30 Minuten tatsä chlich nur fü r mich ein Russischlehrer anwesend, der auch die Aufgaben gestellt hatte. Nun hatte ich das groß e Glü ck, das er echt nett und verstä ndnisvoll war. Er hat sich neben mich gesetzt, bis ich die Aufgaben durch hatte, dann konnte ich ihn direkt zu Unklarheiten fragen.

Der Text an sich war verstä ndlicher, als in den PK, aber ich hatte keine Vokabelhilfen dabei, musste also ggf. alles nachschlagen. War ein Auszug aus einer Geschichte, ü ber irgendeinen Jungen vom Dorf, der in den nä chstgrö ß eren Bezirk zur Schule geschickt wird, weil im eigenen Dorf keine weiterfü hrende Schule ist. Alle Fragen, und dafü r tausend Dank an den aufgabenstellenden Lehrer, waren weitestgehend Inhaltsfragen, die ich aber entsprechend erschö pfend beantworten musste. Sä mtliche Antworten waren quasi im Text, natü rlich sollte man eigene Worte benutzen.

Mein Problem, dass ich langsam Text produziere in Russisch, war natü rlich geblieben, aber ich hatte genug Zeit fü r Kladde und Reinschrift und wenn mich mein Gefü hl nicht trü gt, sollte die Arbeit bestanden sein und das ist die Hauptsache.

Ich bin einfach nur froh, dass ich Russisch hinter mir habe, das ist etwas, was ich so mit Sicherheit nie wieder anfassen werde, meine Enttä uschung ü ber die fehlende Vorbereitung auf tatsä chliche Klausurablä ufe ist immer noch groß .

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