5 Tipps wie Sie Ihren Lernstoff organisieren


Die Vorbereitung auf eine Prüfung, ein Referat oder auch auf eine Hausarbeit beginnt mit der Frage “Was soll ich eigentlich alles lernen??” Je nach Fachgebiet und Prüfungsart kann die Fülle an Lernmaterial stark variieren. Und auch das Lernmaterial selbst ist unterschiedlich. Neben Literaturquellen liegen, je nach Ihrer persönlichen Fähigkeit Notizen bereits im Vorfeld zu organisieren, mehr oder weniger lose Zettel, Mitschriften, Skripte und Arbeitsblätter in physischen Mappen und digitalen Dateien vor. In Ihrem Kopf befinden sich zahlreiche Ideen, Begriffe und Gedankenschnipsel aus Vorlesungen und Gesprächen. Viele Quellen haben Sie sich noch gar nicht angesehen. Da war die URL, die ein Lehrer oder Dozent empfohlen hatte, ein Youtube-Video, das einen bestimmten Sachverhalt sehr gut erklären soll und die Notizen von Marie wollten Sie auch noch durchgehen, weil Sie nicht immer da waren und Marie sowieso immer viel mehr aufschreibt als Sie….

Eins ist klar, ohne Organisation kommen Sie hier nicht weiter. Im folgenden finden sie deshalb ein paar Tipps, wie Sie diese vielen Informationen so organisieren, dass Sie Ihnen eine gute Lerngrundlage bieten.

1| Lernthema & Umfang festlegen. Fokusinhalte

Klingt das banal? Ist es auch. Leider vergessen viele es trotzdem. Natürlich ist es wichtig, den kompletten Stoff eines Kurses oder eines Schuljahres verstanden zu haben. Bei der Prüfungsvorbereitung steht es Ihnen aber im Weg, wenn Sie glauben, alles abrufbereit in Ihrem Kopf haben zu müssen.

Viele Lehrer und Dozenten geben Ihnen einen Rahmen vor. Wenn nicht, zumindest einen Fokusbereich, auf den Sie sich beim Lernen konzentrieren können.

Das bedeutet nicht, dass Sie den anderen Stoff links liegen lassen können. In der Regel hängen die Vorlesungsinhalte zusammen und Sie sollten zumindest verstanden haben, worum es geht. Es ist also wichtig, auch diese Inhalte zu kennen. Verinnerlicht haben sollten Sie aber vor allem die Fokusinhalte.

2| Lernmaterialien sammeln

Das könnte eine Weile dauern, ist aber ein unheimlich wichtiger Schritt. Gehen Sie dafür am besten direkt an den Ort, an dem Sie auch hauptsächlich lernen werden. Entleeren Sie Taschen, die Sie mit in Vorlesungen, Unterricht und Co. nehmen, suchen Sie in Jackentaschen und im Auto, wenn Sie eins haben, sowie an allen möglichen Orten Ihrer Wohnung und vielleicht auch der Wohnung Ihrer Freundin oder Ihres Freundes nach Unterlagen, Notizen und Büchern. Drucken Sie Mitschriften und Unterrichtsskripte aus und nehmen Sie sich einen Notizblock, um alles aufzuschreiben, was Ihnen zu dem Lernthema einfällt. Sammeln Sie all diese Dinge an Ihrem Arbeitsplatz.

3| Lernmaterialien aussortieren

Nun gilt es die vielen Informationen danach zu bewerten, ob Sie wirklich zum Lernstoff gehören. Das bedeutet zum einen, Notizen auf ihre Relevanz zu prüfen. Zum anderen aber auch doppelte Notizen auszusortieren und Kapitel in Büchern zu markieren. Die anderen Kapitel müssen schließlich nicht durchgearbeitet werden und erst während des Lernens damit anzufangen, die jeweiligen Bücher nach den relevanten Inhalten zu durchkämmen, kann einen ganz schön aufhalten.

4| Lernthema strukturieren

Teilen Sie den Lernstoff in mehrere Unterthemen. Auf diese Weise haben Sie nicht diesen riesigen Batzen vor sich, sondern können sie Stück für Stück durch den Stoff arbeiten. Die Lernmaterialien ordnen Sie diesen Unterthemen zu. Am besten mit einer Liste oder in einer Notizbuch-Seite für jedes Thema. Manche Bücher braucht man ja auch für verschiedene Themen.

5| Lernplan erstellen

Jetzt wissen Sie, wie viel Material Sie ungefähr durcharbeiten müssen. Natürlich kommt immer noch etwas dazu oder es fällt etwas weg. Dieser ungefähre Überblick gibt Ihnen aber die Möglichkeit abzuschätzen, wie lange Sie etwa für die Bearbeitung eines Unterthemas brauchen werden. Danach können Sie Ihren Lernplan erstellen. Wie das geht? Wir haben dazu einen Artikel: Wie Sie einen Lernplan erstellen.

 

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