Loci Methode


Bei der Loci-Methode wird Lernmaterial in Verbindung zu alltäglichen Dingen gesetzt, die wir immer in der gleichen Reihenfolge vorfinden. Es eignen sich insbesondere Wege wie der Heimweg oder bestimmte Räume, die nicht allzuoft umgeräumt werden. An bestimmte Elemente dieser Orte oder Wege werden nun Informationen in Form von sehr einprägsamen Bildern geknüpft. Ein Beispiel:

Zu Lernen sind die vier Sprachen, die in der Schweiz gesprochen werden: Deutsch, Französisch, Italienisch und Rätoromanisch. Wir nutzen dafür das Schlafzimmer und gehen es im Uhrzeigersinn ab: Kommode, Nachttisch, Bett, Nachttisch.

Um den Lerneffekt zu verstärken kreiieren wir besonders einprägsame Bilder: auf der Kommode sitzt ein Bayer in Lederhosen, auf dem ersten Nachttisch finden wir einen Franzosen mit einem Baguette und Baskenmütze, im Bett liegt ein Italiener, der an seinem Bart zwirbelt und aus der Schublade vom zweiten Nachttisch schaut Caesar.

Diese Bilder brennen sich in den Kopf. Wenn man jetzt das Wissen abfragen möchte, geht man einfach in Gedanken das Schlafzimmer im Uhrzeigersinn entlang. Waren die Bilder stark genug, fallen sie einem sofort wieder ein. Besonders gut eignet sich die Methode zum Auswendiglernen von Reihenfolgen.

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