Conviction Buy List


Die Kauflisten der großen Investment-Banken sprechen Empfehlungen für Aktienkäufe aus. Welche Aktien haben nach Meinung der Banken in den kommenden Monaten Potential? Wer auf die Liste kommt, wird nach komplizierten Auswahlverfahren bestimmt. Die meisten Listen werden zudem jede Woche aktualisiert.

Welche Bedeutung haben diese Kauflisten?

Die Banken haben ein großes Interesse gute Prognosen zu stellen. Schließlich stehen sie in Konkurrenz zu einer Vielzahl anderer Banken. Deshalb sind die Entscheidungen, ein Unternehmen auf die Liste zu setzen in der Regel fundiert. Es gibt Investoren, die sich beim Trading allein an solchen Listen orientieren. Die meisten Empfehlungen führen so direkt zu einem Kursanstieg der jeweiligen Aktie.

Deshalb wird in diesem Zusammenhang auch von der Self-Fulfilling-Prophecy an der Börse gesprochen. Da so viele Investoren an die Prognosen der Banken glauben, steigt die Aktie. Ob sie das auch ohne die Empfehlung getan hätte, weiß man nicht sicher. Mittel- bis langfristig muss das Unternehmen aber zeigen, dass es den Platz auf der Liste verdient hat, sonst ist der Vertrauensvorschuss verbraucht, Investoren nehmen ihre Gewinn mit und der Kurs fällt.

Was ist die Conviction Buy List?

Jede Bank hat ihren eigenen Namen für so eine Liste. Bei Goldman Sachs heißt Sie Conviction Buy List, bei UBS Key Calls und bei JP Morgan Focus List.

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