Demographischer Wandel


Wer Sozialkunde hat, der weiß, wie wichtig das Thema des demographischen Wandels für’s Abi ist. Zum einen sollte man sich bezüglich der dynamischen Rente damit auskennen und wissen, dass wir in ein paar Jahren ein ziemliches Problem bekommen, wenn wir weiterhin eine Geburtenrate von 1,4 Kindern pro Frau haben und die Medizin uns immer länger leben lässt. Zum anderen ist es wichtig zu wissen, warum wir diese Kinderknappheit haben. Liegt es wirklich an der Pille? Oder an der Emanzipation der Frau? Und am wichtigsten sind Konzepte, die versuchen das Problem zu händeln.

Nur wenige (ich glaube 3,5%) Unternehmen in Deutschland sind wirklich bereit Eltern dabei zu helfen, den Arbeitsplatz kinderfreundlich zu gestalten – sei es durch eigene Kindergärten (wie zum beispiel die Metro Ag das sind 3,5% der Unternehmen, die das anbieten Quelle: Wiwo 20/2007) oder durch die Möglichkeit flexibler Arbeitszeiten, die z.B. ermöglichen, den halben Tag von zuhause aus zu arbeiten oder sich die Erziehungszeit mit dem Partner zu teilen.

Teilweise handeln die Unternehmen schneller als die Politik, weil sie wissen, wie wichtig es ist, gute Mitarbeiter an sich zu binden. Ein weiteres Problem des Demographischen Wandels liegt aber viel näher: Fachkräftemangel. Weniger Menschen in Ausbildung ergibt weniger hochqualifizierte Menschen in der Wirtschaft. Konsequenz muss sein, dass die über 50jährigen nicht länger früher in Rente gehen, weil sie keinen Job mehr haben, sondern geschult werden und ihr langjähriges Wissen genutzt und erweitert wird.

error: Content is protected !!