ETF


ETF steht als Abkürzung für Exchange Traded Funds. Es sind in der Regel passiv geführte Indexfonds. Sie brauchen demnach keinen Fonds-Manager, der den Fond verwaltet. Oder besser gesagt, der Fonds-Manager ist ein Computer.

Was bedeutet Indexfonds?

Ein Indexfonds ist an einen bestimmten Aktienindex gebunden. ETFs bilden normalerweise also einen Aktienindex wie den DAX ab. Das bedeutet, die enthaltenen Aktien entsprechen exakt und in ihrer Gewichtung denen, die im jeweiligen Index zu finden sind.

Was bedeutet passiv geführt?

Die Grundidee, Anfang der 1990er in den USA,  der ETFs war, sie komplett an einem Index zu orientieren. Der Kurs der Fonds folgt also mehr oder weniger exakt dem zugehörigen Index. Wenn der DAX also um 7% steigt, tun es die den DAX-abbildenden ETFs ebenfalls.

Inzwischen gibt es auch aktiv geführte ETFs, die dann nicht mehr einen Index wiederspiegeln. Sie können z.B. eine andere Gewichtung haben oder andere Produkte als Aktien beinhalten. Sie sind dadurch weniger transparent als klassische ETFs.

Warum sind ETFs so beliebt?

Die großen Indizes wie der DAX steigen durchschnittlich betrachtet an – fortwährend. Je nachdem, welchen Zeitraum man betrachtet, kann dieser Anstieg bis zu 19,5% jährlich betragen. Auch die Krisen der vergangenen Jahrzehnte konnten den DAX nicht am Wachstum hindern. Für eine langfristige Investition gehen Anleger deshalb von einer hohen und relativ sicheren Rendite aus.

Kurzfristig kann so ein Index aber auch mal um 50% fallen. Und die ETFs mit ihm.

Wie werden ETFs gehandelt?

Die Fonds werden an der Börse gehandelt, wie reguläre Aktien. Sie können ebenso schnell wieder verkauft oder auch mit einem Stopp-Loss versehen werden.

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