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“Wer etwas tun will, der findet einen Weg! Wer etwas nicht tun will, eine Entschuldigung” Sokrates

“Ob du glaubst du kannst es, ob du glaubst du kannst es nicht, du hast recht!” Henry Ford

Wer nicht an sich glaubt, der hat keine Chance seine Träume und Wünsche zu verwirklichen und wer die Schuld für seine Situation immer wieder bei anderen sucht, wird diese Situation nicht ändern können. Der Staat, die Eltern, die Schule, die Freunde, die Familie, der Zeitdruck, das Geld, der Wohnort, die fehlenden Möglichkeiten, die ANDEREN!! Jeder hat doch schon mal versucht die Schuld für das eigene Dilemma bei den anderen zu suchen. Sich selbst dazu zu überwinden, zu schauen, wieviel man selbst dazu beigetragen hat – das ist schwer! Doch um weiter zu kommen gibt es keinen anderen Weg. Natürlich ist der Weg nicht für alle gleich leicht. Einige haben es leichter, weil sie reiche Eltern haben, weil sie keine Kinder haben, weil sie in der Großstadt wohnen – weil sie, weil sie, weil sie…. Was nützt es uns, wenn wir immer wieder darauf rumreiten, dass es den anderen besser geht. Fühlen wir uns dadurch nicht noch schlechter?? Wo bleibt der Ehrgeiz seine Situation so zu verändern, dass wir uns gut damit fühlen. Warum nehmen wir unser Schicksal nicht endlich selbst in die Hand und fangen an unser leben so zu leben wie es sich gut anfühlt.

Um einen Kommilitonen zu zitieren:”Glaube hilft nicht immer, weil jeder seine persönlichen Grenzen hat!” Erzähl das dem einbeinigen Sieger der Paralympics. Erzähl das Anita Roddick, der Gründerin von The Body Shop, die mit einem kleinen Laden und selbstgemachten Produkten OHNE Geld anfing und heute… Wer glaubt, dass er begrenzt ist in seinen Möglichkeiten, hat aufgehört zu träumen. Natürlich ist es um Längen schwerer von heute auf morgen Millionär zu werden. Wer aber bereit ist, etwas Zeit zu opfern, sich umzuorientieren und daran zu GLAUBEN, dass er es schafft, der ist zu allem bereit, dem stehen alle Möglichkeiten offen.

Wo sind die Träumer und Visionäre?? Es reicht, sich anhören zu müssen, wie die Menschen rumjammern. Wir selbst sind verantwortlich für unser Handeln und für unser Glück. Ist es nicht in erster Linie Neid, der aus uns spricht, wenn wir die Gehälterverteilung als ungerecht bezeichnen. Könnten nicht die Menschen in anderen Ländern genauso neidisch auf uns zeigen?? Haben nicht die meisten Menschen, die an die Spitze der Gehälterwelt einen weiten Weg hinter sich gebracht. Gibt es nicht genauso viele korrupte und betrügende AGII-Empfänger wie Manager?

Jeder hat die Chance an die Spitze zu klettern. Für den einen ist der Weg vielleicht steiniger, für manch einen ist es ein gewaltiger Berg. ABER!!! Wer bereit ist immer wieder auf zu stehen, immer weiter zu machen – der wird es auch schaffen. Natürlich kann man Scheitern, wichtig ist es nur einmal mehr weiter zu machen, als man gescheitert ist – so wie alle anderen, die es geschafft und nicht aufgegeben haben.

Yes We Can!! Oder better: YES WE COULD IF WE ONLY WANTED TO!!

Amerika hat gesprochen und zwar deutlich! Barack Obama wird am 20.1.2009 in das Weiße Haus einziehen und eine neue Ära einleuten. Zumindest lässt sich dies erhoffen. Die Tatsache, dass dieser Sieg nicht knapp war und Obama so wichtige Staaten wie Florida und Virginia gewinnen konnte, zeigt, dass er seine Politik auf einem festen Fundament und dem Vertrauen einer großen Mehrheit der Amerikaner aufbauen kann.

Europa reagiert positiv und Kenia (Geburtsort Obama’s Vaters) hat kurzerhand einen Feiertag einberufen. Wir werden sehen, was geschieht, wenn die Euphorie verflogen ist und der Ernst des Alltags mit Irak-Krieg, Afghanistan, Finanzkrise und der vernachlässigten Innenpolitik der USA diese Euphorie ersetzt hat.

Barack Obama voted presidentBildquelle: flickr.com

Stehen wir heute kurz davor Geschichte zu schreiben? Election Day in den USA und nach Expertenstimmen wird heute Barack Obama zum Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika gewählt. Nachfolger von der wohl schlimmsten amerikanischen Enttäuschung und Regent über ein Land, das in einer tiefen Finanzkrise steckt und damit die Welt in ein tiefes Loch reißt.

Kann Barack Obama da überhaupt ein Hoffnungsschimmer sein? Ich denke ja, denn seine Wahl würde zeigen, dass die Amerikaner in den letzten Jahrzehnten eine Entwicklung durchgemacht haben, die sich vielleicht nicht in jedem Winkel des Landes, wohl aber in der Bereitschaft der Amerikaner zeigt, einen Mann mit einer anderen Hautfarbe als ihren Präsidenten zu akzeptieren und zu wählen, ihm sein Vertrauen zu schenken. Es würde zeigen, dass nicht die Hautfarbe eines Menschen sondern seine Politik, seine Orientierung und seine Fähigkeit zu inspirieren entscheidend sind für seine Wahl. Oder:

That he “will not be judged by the color of (his) skin but by the content of (his) character.” (Dr. Martin Luther King)

Natürlich gibt es auch viele Menschen, die ihn wegen seiner Hautfarbe wählen und andere, die ihn deshalb nicht wählen.

Wenn aber die Mehrheit aller US-Bürger des In- und Auslands diese Wahl trifft, dann kann dieses Land sehr stolz auf sich sein. Es zeigt damit, dass Menschen wie Martin Luther King und John F. Kennedy nicht umsonst gestorben sind. Dass die Vergangenheit Geschichte ist und sich ein Blick nach vorne lohnt. Barack Obama steht in meinen Augen für eine Wende, für Hoffnung, für den Sieg der Gerechtigkeit und für eine neue Welt. Ein Vorbild für alle Minderheiten in Amerika, das zeigt, dass man es schaffen kann, egal welche Hautfarbe man hat.

Es wäre ein großer Schritt für die ganze Welt und ein Zeichen dafür, dass wir uns auf dem richtigen Weg befinden. Lernen wir letztendlich doch, dass uns nicht primär Hautfarbe und Herkunft unterscheiden sondern die Art wie wir Leben und die Ziele, die wir haben? Barack Obama steht damit für ein Amerika und auch für eine Welt, für die es sich zu leben und zu kämpfen lohnt. Denn unerheblich, ob er es schafft alle Probleme zu lösen, ob seinen großen Worten große Taten folgen werden. Er ist Symbol für eine stille jahrzehntelange Revolution in den Köpfen der Menschen.

Hoffen wir, dass wir weder morgen noch in 4 Jahren enttäuscht auf diesen Tag zurückblicken.

OBAMA FOR PRESIDENT

Im ILS-Forum geht es momentan mal wieder heiß her was Statistiken über Prüfungsergebnisse und andere Fernlehrinstitute angeht. Da werden eine Menge alter Berichte rausgekramt, die zum Teil 3 Jahre und älter sind.  Es geht zum Einen um die Unterschiede zwischen den Prüfungen (bundesland- und absprachebedingt gibt es beim ILS noch kein Zentralabitur beim SGD schon) als auch um die Betreuung und die Qualität der Hefte. Dazu und ganz besonders zu den angesprochenen Durchfallquoten würde ich gern etwas schreiben.

Zu allererst sollte sich jeder darüber im Klaren sein, dass ein Fernstudium nicht mit einem Abschluss an einer normalen Schule oder  Uni zu vergleichen ist. Natürlich gibt es Parallelen, der Anspruch aber an die eigene Leistung ist im Fernstudium sehr viel höher. Man muss sich alles selbst beibringen daran führt nur der Weg über die Nachhilfe vorbei. Das bedeutet auch, dass ein lapidarer Umgang mit den Lernmaterialien, Selbstüberprüfungsaufgaben, Einsendeaufgaben und Probeklausuren ein Risiko birgt. Wer sich nicht ausreichend mit dem Lernstoff beschäftigt, der bekommt die Quittung dafür spätestens in der richtigen Prüfung.

Beim ILS sind die Durchfallquoten in der richtigen Prüfung anscheinend geringer. Zumindest wenn man den zahlreichen Forenbeiträgen glaubt. Wer genau hinsieht, erkennt auch warum. In Hessen gehen viele zur Prüfung auch dann, wenn sie durch die Probeklausuren der SGD durchgefallen sind. Es ist blauäugig zu glauben, dass die echten Prüfungen leichter sind oder man sie schon irgendwie packt. In Hamburg (ILS)  ist das anders. Die Probeklausuren müssen bestanden werden. Deshalb ist die Durchfallquote in den Prüfungen sehr viel geringer. Mehr als 90% bestehen die Prüfungen und das zum Teil sehr gut bis gut.

Ich will mit diesem Artikel darauf hinweisen, dass jeder selbst dafür verantwortlich ist, wie und ob er seine Prüfung besteht. Dieser eine sehr kritische Erfahrungsbericht zu den Prüfungen bei der SDG aus dem Jahr 2005 bezieht sich auf eine Zeit, in der gerade auf das Zentralabitur umgestellt wurde. Auch wenn es nicht vertretbar ist, sind die Umstände dadurch vielleicht etwas zu rechtfertigen. Das dürfte sich bis jetzt geändert haben. Aber: Auch in dieser Prüfung hat jemand mit 1,2 abgeschlossen 34 Leute haben bestanden.

Wer vernünftig ist und viel lernt, der wird sicher keine Probleme haben, auch wenn es eine Überraschung in der Prüfung gibt. In meiner Matheklausur gab es Textaufgaben, auf die wir vom ILS nicht vorbereitet wurden. Ich hatte mir aber zuvor auch solche Aufgaben angesehen (nicht viele). Nach dem ersten Schock konnte ich die Aufgaben schließlich auch lösen und erhielt 14 Punkte.

Was ich damit sagen will: Wer lernt und lernt und lernt und sich nicht von solchen Berichten verunsichern lässt, der besteht. Ernst nehmen sollte man aber, dass es kein leichtes Unterfangen ist, 8 Prüfungen zu meistern.

Allen, die ihr Fernabi gerade meistern oder damit beginnen möchten: Viel Glück.

Weitere Erfahrungsberichte und Infos zum Fernabi findet ihr hier:
http://www.durch-lernen-zum-erfolg.de/Fernabitur.htm

Wer heute die Zeitung aufgeschlagen hat, konnte erneut über die Ungerechtigkeiten in unserem Land lesen und natürlich wie wir darüber denken. Momentmal – wir? Nein. Zumindest möchte ich mich dort raushalten.

Eine “repräsentative Umfrage” hat ergeben, dass ein Großteil der Deutschen seinen Top-Managern maximal das zehnfache an Gehalt zubilligt, als sie selbst bzw. der Durchschnitt verdienen.

Geht man von einem durchschnittlichen Einkommen von etwas um die 25.000 Euro im Jahr aus wären das als 250.000 Euro. Nicht wenig auf den ersten Blick und ablehnen würde das sicher auch niemand.

Soweit so gut. Aber wie sieht es denn mit den Qualitäten eines Top-Managers und eines Durchschnittsangestellten aus. Der Durchschnittsangestellte wird nach der Schule vielleicht noch eine Ausbildung und evtl. eine Weiterbildung absolviert haben. Mit spätestens 20 stand er voll im Berufsleben. Und der Topmanager. Der hat mit 20 gerade mal das erste Studiensemester hinter sich und dann noch mindestens 3 weitere Jahre für’s Erststudium vor sich. Zudem kommt meist noch ein Aufstudium, zahlreiche Seminare und Weiterbildungen.

Und der Verantwortungsbereich? Nicht jeder Manager ist korrupt oder inkompetent. Die meisten mussten und müssen sehr hart arbeiten um zu sein und zu bleiben wo sie sind. Sie tragen hohe Verantwortung und jede ihrer Entscheidungen kann haben und hat weitreichende Konsequenzen, die auch im Eklat enden können. Welcher Angestellte kann das von sich behaupten.

Hin oder her, es weiß vermutlich jeder, dass Manager und Angestellte unterschiedliche Aufgaben erfüllen und in verschiedenen Verantwortungsbereichen handeln müssen. Die unterschiedliche Bezahlung rührt ja nicht daher, dass die Manager ihre Aufgaben besser erledigen oder Unlängen mehr arbeiten. Vielmehr ist es die Art der Aufgaben sowie ihre persönliche Verantwortung.

Zu guter Letzt: Wenn wir keine superreichen Führungskräfte hätten, dann würden wohl einige Autobauer mehr den Standort Deutschland räumen ;) .