Warum eigentlich lernen? | Motivation Teil 1


Die meisten von uns sind froh, wenn sie die Schule hinter sich lassen können. Fächer, die langweilen. Formeln, die keinen Sinn ergeben. Und Lehrer, die es oft nicht verstehen, ihren Stoff zu vermitteln. Die wenigsten von uns dachten wohl bei ihrem Schulabschluss daran, dass das Lernen möglicherweise nicht aufhören könnte. Der geradlinige Weg von der Schule über die Ausbildung oder das Studium hinein in den Job ist in den Köpfen vieler Jugendlicher verankert. Aber so ist es nicht. Wenn Sie heute vorankommen wollen, in ihrem Job aufsteigen möchten und den Wunsch haben, sich weiterzuentwickeln, dann wird das Lernen auf lange Sicht ein wichtiger Teil Ihres Lebens sein. Wenn nicht für immer. Sie werden Weiterbildungen absolvieren, sich in neue Programme, ob digital oder analog, einarbeiten und Informationen verinnerlichen, deren Grundgedanken heute noch nicht einmal gedacht wurden.

Die Welt ist in einem stetigen Fluss und wenn Sie mitschwimmen möchten, müssen Sie lernen, wie das geht. Allerdings müssen Sie nicht das Schwimmen immer wieder neu erlernen, sondern wie Sie die verschiedenen immer wieder wechselten Gegebenheiten und Herausforderungen des Flusses bewältigen können. Tun Sie dies nicht, werden Sie entweder untergehen oder an den Rand gespült werden. Es gibt kaum noch Berufe, die es Ihnen ermöglichen, mit dem Wissensstand aus Ihrer Ausbildung über Jahrzehnte hinweg eine Beschäftigung zu finden oder diese zu halten.

Die Frage aus der Überschrift dieses Beitrags scheint sich also leicht zu beantworten. Warum eigentlich lernen? Weil wir es müssen. Aber diese Antwort ist zu leicht gedacht. Denn nur, weil Sie etwas müssen, heißt das nicht, dass Sie es auch tun, abgesehen von einigen Dingen, die wohl niemand von uns aufhalten kann. Aber Motivation entsteht nur bedingt durch Druck von außen. Wichtiger ist es, die innere Motivation zu finden. Eine Motivation, die Sie über lange Zeit davon überzeugt, dass das Lernen Ihnen etwas bringt. Was das ist, können nur Sie allein herausfinden.

Mit diesem Beitrag wollen wir eine Serie starten, die Ihnen dabei helfen soll, diese Gründe zu finden, festzuhalten und danach zu handeln. Sie werden erfahren, wie Motivation funktioniert und warum der Druck von außen eben in der Regel nur kurzfristig Wirkung zeigt.

Denn ohne Motivation ist eine Weiterbildung schnell zum Scheitern verurteilt. So gut die Vorsätze beim Vertragsabschluss auch sein mögen. Wenn Sie kein Ziel haben, auf das Sie mit der Weiterbildung zusteuern, haben Sie es deutlich schwerer, als wenn Sie wissen, wohin der Weg führt.

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Und manchmal ist auch das Lernen selbst die größte Motivation. Etwas Neues zu können, eine Schwäche in eine Stärke zu verwandeln und zu sehen, wie Sie etwas verstehen, was Ihnen wenige Wochen zuvor noch fremd und undurchdringlich erschien, kann Sie so sehr motivieren, dass Sie gar nicht mehr aufhören wollen mit dem Lernen.

Alles ist eine Frage der Einstellung und die haben Sie ganz allein in der Hand.

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