Neue Serie: Wie man eine neue Sprache wirklich lernt.


Wir alle begegnen fremden Sprachen in unserem Alltag. Die meisten von uns haben Grundkenntnisse von mindestens zwei Fremdsprachen. Manche wachsen zusätzlich mit einer dritten Fremdsprache auf, weil ein Elternteil, oder beide, eine andere Muttersprache haben als deutsch. Wir haben Freunde um uns herum, die andere Sprachen sprechen. Und die Großstädter unter uns begegnen spätestens an den wichtigstens Sightseeing-Spots immer wieder Menschen aus anderen Ländern. Alle anderen werden auf Facebook, YouTube und Co. mit Videos, Infogrammen und sonstigen Postings von Leuten aus aller Welt konfrontiert.

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So schnappen wir immer wieder neue Worte auf und die anderen Sprachen klingen immer weniger fremd. Es ist ein großes Geschenk in einer Welt zu leben, die andere Kulturen und damit auch ihre Sprachen so leicht verfügbar macht, wie die, in der wir heute leben. Über die Sprache eines Landes erhalten wir Zugang zu seinen Menschen, zu seinen Sitten und Bräuchen. Je besser wir verstehen, was die Menschen uns sagen, je besser sie uns verstehen, desto weniger sind wir Fremdlinge in dieser anderen Welt.

Andere Sprachen vermitteln uns den Zugang zu Wissen, das uns in unserem Sprachraum verschlossen bleibt. Fachartikel, Klatschmagazine oder Themen-Blogs. Das alles gibt es auch hier. Aber für viele, besonders Nischen-Bereich gibt es in anderen Ländern einfach mehr Lesematerial. Wenn wir Klavier spielen lernen wollen, hilft uns zum Beispiel die Sight-Reading-Schule von Paul Harris so gut wie kein deutsches Gegenstück, wenn es überhaupt eins gibt. Und in der “El Mundo” über die Politik und die Menschen Spanien’s zu lesen, ermöglicht uns einen ganz anderen Blick als es die Artikel in unseren Tageszeitungen vermögen.

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Es gibt unzählige Gründe, eine neue Sprache zu erlernen. Jeder von uns hat seinen ganz eigenen. Wir alle aber haben die Schwierigkeiten gemein, die einem dabei begegnen. Kurse sind in der Regel nur ein Anfang. Sie geben uns die wichtigsten Vokabeln und Grammatik-Regeln an die Hand. Aber die Übungen sind oft zu spärlich, nicht praxisnah und überhaupt, wer will schon konjugierte Verben in Lücken füllen, wenn in Klammern der Infinitiv vorgegeben ist. Ja, wir beschäftigen uns mit der Sprache und die Wiederholung ist wichtig. Und ja, es braucht eine gewisse Grundlage, um eine Sprache zu verstehen und sich aneignen zu können.

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Aber wenn Sie eine Sprache anwenden können möchten, dann reicht es nicht, einen Kurs zu belegen, die Aufgaben zu erfüllen und darauf zu hoffen, dass Ihr Kopf das alles schon irgendwie so verarbeiten wird, dass sie beim nächsten Spanienurlaub nicht nur ein Bier bestellen können.

In der heute startenden Blog-Serie wollen wir Ihnen deshalb ein paar Tipps an die Hand geben, mit denen Sie eine Sprache, egal welche ein Stückchen mehr zu ihrer eigenen machen können.

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