Arbitrage


 

Der Begriff Arbitrage kommt aus dem Franzöischen und bedeutet seinem lateinischen Ursprung nach soviel für freie Wahl oder freies Ermessen. An den Finanzmärkten wird er verwendet, wenn Handelsteilnehmer die Preisunterschiede an verschiedenen Handelsplätzen ausnutzen.

Wie sieht ein Arbitrage-Handel aus?

Der Anleger vergleicht beispielsweise die Kurse einer bestimmten Aktie an verschiedenen Handelsplätzen. Er kauft die Aktie dort, wo er den günstigsten Preis dafür bekommt und verkauft sie an dem Handelsplazt, wo er den höchsten Verkaufspreis erzielen kann.

Warum ist der Arbitragehandel kurzfristig orientiert?

Die Anleger sorgen selbst dafür, dass sich die Kurse an den verschiedenen Handelsplätzen ausgleichen. Denn während dort, wo die Aktien günstig gekauft werden, die Nachfrage steigt, sinkt sie dort, wo die Wertpapiere verkauft werden. Dies führt im ersten Fall zu steigenden, im zweiten Fall zu sinkenden Kursen.

Nicht nur auf Aktien wird diese Strategie angewandt. Insbesondere Futures aber auch Anleihen und weitere Produkte können so gehandelt werden.

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