Wirtschaft

Wirtschaftslexikon

Sowohl im Wirtschaftsunterricht in der Schule als auch im BWL oder VWL Studium treten häufig Begriffe auf, die unbekannt sind. Hier finden Sie eine Sammlung dieser Begriffe.

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Schuldverschreibung

Eine Schuldverschreibung ist eine langfristige Kreditfinanzierung. Der Vorteil gegenüber dem Bankenkredit ist die Umgehung der hohen Zinskosten, die Banken in der Regel verlangen. Es gibt folgende Art von Schuldverschreibungen: – Aktienanleihe – Floating Rate Notes – Gewinnschuldverschreibung – Doppelwährungsanleihen – Kombizinsanleihen – Null-Kupon-Anleihen (Zero-Bond) – Optionsschuldverschreibung – Wandelschuldverschreibung

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Single Sourcing

Beim Single Sourcing beschränkt sich der Anbieter bei der Beschafffung von Materialien auf einen Lieferanten. Ähnlich wie beim Modular Sourcing sind die Vorteile insbesondere die Senkung der Logistikkosten, der Wegfall der Materialeingangskontrolle, die Senkung der Beschaffungskosten sowie eine geringere Kapitalbindung und eine kontinuierliche Qualität. Dagegen stehen eine hohe Abhängigkeit zum

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Skalenerträge

„Economics of scale“. Skalenerträge sind die zusätzlichen Erträge (oder Verluste), die je mehr produzierter Einheit entstehen. Man unterscheidet zunehmende, abnehmende und konstante Skalenerträge. Zunehmende Skalenerträge liegen dann vor, wenn die Skalenelastizität größer als eins ist. Eine Erhöhung der Produktion um das &lambda -fache führt dann zu  einer Erhöhung des Ertrags

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Sponsoring

Das Sponsoring ist ein Instrument der Marketingkommunikation. Hierbei werden gezielt Veranstaltungen, Organisationen oder Personen durch finanzielle, sachliche oder immaterielle gefördert. Im Gegenzug wird der Sponsor genannt oder durch Plakate etc. kommuniziert.

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Staatsquote

Die Staatsquote beinhaltet alle staatlichen Ausgaben innerhalb eines Jahres gemessen am Bruttoinlandsprodukt in Prozent. 2006 betrug das BIP 1.984 Milliarden Euro und die Staatsquote lag bei 45,7%. Der Staat gab also insgesamt etwa 907 Milliarden Euro aus. Und wofür? Den größten Posten nehmen die Sozialausgaben ein (fast 57%), also Arbeitslosengeld

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Strafzölle

  Erhebt ein Staat auf die Importe aus einem anderen Staat außergewöhnlich hohe Zölle spricht man von Abwehrzöllen oder Strafzöllen, zum Teil wird auch der Begriff Anti-Dumping-Zölle verwendet. Warum werden Abwehrzölle erhoben? Das Ziel von Strafzöllen ist der Schutz der inländischen Wirtschaft (Protektionismus). Denkbar wäre auch die gezielte Förderung der

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Strategische Produkte

Strategische Produkte haben ein hohes Beschaffungsrisiko und leisten einen hohen Erfolgsbeitrag. Diese Produkte sind entscheidend für den Betrieb des Unternehmens. Wichtig bei der Beschaffungspolitik dieser Produkte ist deshalb den Bedarf präzise zu prognostizieren, dafür eine umfangreiche Marktforschung zu machen, die Beziehungen zu Lieferanten langfristig und positiv zu gestalten sowie Notfallpläne

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