Slippage


Wenn Sie eine Aktie zu einem bestimmten Preis kaufen wollen, dieser Preis bei Ausführung Ihrer Order aber nicht verfügbar ist, spricht man von Slippage. Diese Preisdifferenz kann aus Ihrer Sicht sowohl positiv als auch negativ sein.

Wann entsteht ein Slippage?

Geben Sie dem Liquditätsanbieter das Recht ihre Order zum nächstbesten Preis auszuführen, begibt sich dieser auf die Suche nach einem Käufer oder Verkäufer, der diesem Preis zustimmt. Findet sich niemand, sucht er den nächstbesten verfügbaren Preis.

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Insbesondere, wenn es viele Käufer oder Verkäufer gibt, aber nur wenige Aktien, ist es wahrscheinlich, dass sie den von Ihnen anvisierten Preis nicht bekommen.

Stopp-Loss-Slippage

Dies gilt sowohl bei einer regulären Order als auch dann, wenn Sie eine Stopp-Loss-Order beauftragen. Platzieren Sie diese beispielsweise unterhalb einer Unterstützungslinie, so wie viele andere auch, werden höchstwahrscheinlich zahlreiche SL-Orders zeitgleich ausgelöst. Gibt es dann nicht ausreichend Käufer für diese Aktien, kann der Kurs sehr schnell sehr tief fallen und sie erhalten einen deutlich geringeren Preis. Hier spricht man auch von Stopp-Loss-Slippage.

Auch, wenn Sie, umgekehrt, eine Aktie kaufen wollen, wenn diese eine bestimmte Kursmarke erreicht, kann es sein, dass sie einen deutlich höheren Preis zahlen müssen, weil mehr Kauforders zu ihrem gewünschten Wert vorliegen, als Aktionäre verkaufen wollen.

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